Israel gesteht Zerstörung von syrischem Atomreaktor

Mit zehn Jahren Verspätung hat Israel die Zensur aufgehoben und öffentlich eingestanden, einen syrischen Atomreaktor im Bau rechtzeitig bombardiert zu haben, ehe er in Betrieb genommen worden ist. Beweise für die syrischen Atompläne holte sich der Mossad aus dem Laptop eines Syrers während Beratungen der Atombehörde in Wien. Viele Details über die politischen Streitigkeiten damals wurden jetzt öffentlich ausgesprochen. Bis heute behaupten die Syrer, dass da ein “Hühnerstall” in der ostsyrischen Wüste zerbombt worden sei. Entsprechend berichtet die Tagesschau von einem “mutmaßlichen” Atomreaktor. Wegen des israelischen Schweigens waren die Syrer nicht gezwungen, auf diese israelische “Kriegserklärung” zu reagieren. Andere lamentierten, dass die “Zensur” unzeitgemäß gewesen sei. In Israel brach nach der Veröffentlichung ein innenpolitischer Streit aus mit gegenseitigen Beschuldigungen, wobei jeder Beteiligte versuchte, die Lorbeeren für die erfolgreiche Operation zu ernten. (HC, JPost,nachrichten, Haaretz, Bild, standard, SZ, unbesorgt) TS

Alle Beiträge zur Kategorie: Politik

Politik

Auch Paraguay will Botschaft nach Jerusalem verlegen

Nach den USA will auch Paraguay seine Botschaft in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem verlegen. Das teilte das Außenministerium ...
Weiterlesen …

US-Botschaft in Jerusalem

Vorbereitungen für die Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem am Montag, 14. Mai 2018: Über 300 internationale Journalisten haben sich für ...
Weiterlesen …

Warum wurde 1948 kein palästinensischer Staat gegründet?

Dieser Frage geht Matthias Küntzel nach. Er kommt zu dem Schluß: "Es gab 1947/48 keinen Automatismus, der den Krieg und ...
Weiterlesen …

Knesset gedenkt des Sieges über Nazideutschland

Eine Ausstellung mit dem Titel "Die Scho'ah: Vernichtung, Befreiung und Rettung" ist in der Knesset eröffnet worden. Anlass war der ...
Weiterlesen …

Netanjahu in Moskau

"Wir werden niemals die Bedeutung Ihres Opfers vergessen, dieser Soldaten, zusammen mit der halben Million jüdischer Soldaten in der Roten ...
Weiterlesen …

Ministerpräsident Dietmar Woidke – nicht gut beraten

Vor dem palästinensischen Nationalrat in Ramallah behauptete der Palästinenser-Präsident Abbas: Der Mord an 6 Millionen Juden sei nicht durch Antisemitismus ...
Weiterlesen …

Brandenburgs Lehrer lernen in Israel

Der brandenburgische Ministerpräsident Woidke hat in Yad Vashem eine Vereinbarung unterzeichnet, dass Brandenburger Lehrer Fortbildungen sowohl in der Mark wie ...
Weiterlesen …

Österreichs Kanzler Kurz kommt im Juni nach Israel

Als Israels Premierminister Benjamin Netanjahu und der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz sich im Februar am Rande der Münchener Sicherheitskonferenz trafen, ...
Weiterlesen …
Anzeige:

Politics and Diplomacy

Anzeige:

Weiterlesen