Israeltag 2013 Berlin

Berlin

Picture

Berlin feierte den Israel-Tag 2013

Mit mehr als 20 Informationsständen, zwei Stand für das leibliche Wohl und einer großen Bühne fand heute am Wittenbergplatz, direkt im Schatten des berühmten KaDeWe in der Berliner City-West der Israel-Tag statt – so wie zumeist zeitgleich in 60 Städten der Bundesrepublik. Gefeiert wurde der israelische Unabhänguigkeitstag, der nach dem gregorianischen Kalender auf den 14. Mai fällt. Mehr als 4 Stunden dauerte das Fest mit kurzen Ansprachen, viel Musik und ebenso vielen Gesprächen mit alten und neuen Freunden – und Passanten, die durch die Musik und die Israel-Fahnen neugierig angelockt wurden. Schon mehr als eine halbe Stunde vor Beginn des Festes schlenderten die ersten Besucher durch die Stand-Gassen, nach dem offiziellen Beginn stieg der Besucherstrom kontinuierlich an, so daß zeitweilig kaum ein Durchkommen möglich war. Insgesamt haben wieder mehrere Tausend Berliner die Möglichkeit genutzt, Israels Geburtstag zu feiern und so ein Zeichen der Verbundenheit mit Israel und des Dankes für das Geschenk der israelisch-deutschen Freundschaft zu setzen. Insgesamt waren in diesem Jahr noch einmal mehr Teilnehmer am Israeltag in Berlin zu verzeichnen als im vergangenen Jahr – der Aufwärtstrend des Israeltages hält also weiter an. Eine Erfahrung übrigens, die auch aus anderen Städten gemeldet wurde.

Eröffnet wurde der Tag, der auch als „ILI-Tag“, nach „I like Israel“, die den Tag bundesweit organisiert, bekannt ist und deren Gründer und langjährige Vorsitzende Leo Sucharewicz heute u.a. Autor bei haOlam.de ist, von Jochen Feilcke, dem Vorsitzenden der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Arbeitsgemeinschaft Berlin und Potsdam (DIG). Danach richtete Tal Gat, der Leiter der Öffentlichkeitsabteilung der Botschaft des Staates Israel in Berlin, sein Grußwort an die anwesenden Freunde Israels. Er dankte den Organisatoren und Anwesenden für ihre unschätzbare Arbeit und betonte die Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit und der Unterstützung durch die Freunde Israels. Gerade auch in Zeiten zunehmenden Antisemitismus.

Unter den Informationsständen – u.a. israelischer Universitäten, der Christen an der Seite Israels, einem Künstlerattelier behinderter Jüdinnen und Juden, der Kampagne Stop the Bomb und dem Koordinierungsrat der nicht-regierungsorganisationen gegen Antisemitismus, dem auch das ADC Bildungswerk und haOlam.de angehören -fand neben einem Ständen zu Jugendarbeit, Kunst und jüdischem Leben, insbesondere der Stand der „Initiative Neuwahlen 2013“, die sich für vorgezogene Neuwahlen zur Repräsentantenversammlung der Jüdischen Gemeinde zu Berlin einsetzt, große Beachten – dort konnten das Gemeindevorstandsmitglied Carola Melchert-Arlt, die frühere Gemeindevorsitzende Lala Süsskind sowie viele aktive Gemeindemitglieder nicht nur zahlreiche Fragen beantworten und Gespräche führen, sondern auch wiederweitere Unterschriften von Gemeindemitgliedern für das Mitgliederbegehren für vorgezogene Neuwahlen sammeln.

Eine ganze Reihe von Festbesuchern nutzen auch gleich die Gelegenheit, in die nahe gelegene Fuggerstraße zu schlendern, wo das israelische Spezialitätenrestaurant Feinberg´s im und vor allem vor dem Lokal zum Genuß der Spezialitäten der orientalischen Küche einlädt – eine Gelegenheit, die vor allem von jenen wahrgenommen wurde, die schon den Ruf von der hervorragenden Küche und der herzlichen Atmosphäre vernommen haben, und nach dem ersten Besuch ebenfalls zu neuen Stammkunden werden wollen. So fand ein gelungener Tag einen gelungenen Ausklang. „Und nächstes Jahr setzen wir noch eins drauf!“ war für viele dann der Vorsatz fürs nächste Fest zum Israel-Tag.

jfa –


Fotos – Freundschaft Deutschland-Israel

 

Alle Beiträge zur Kategorie: Israeltag

Anzeige:
Anzeige:

Weiterlesen