Israeltag 2013 Düsseldorf

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Israel für einen Tag


Mi. 8. Mai 2013, DÜSSELDORF, Marktplatz„Israel für einen Tag“ war das Motto des diesjährigen Israeltages in Düsseldorf.

Bei strahlendem Sonnenschein begann die Feier des fünfundsechzigjährigen Bestehens des Staates Israel auf dem Burgplatz vor dem Düsseldorfer Rathaus.

Oberbürgermeister Dirk Elbers machte gemeinsam mit Dr. Oded Horowitz, dem Vorstandsvorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf, die Runde über den Platz, auf dem zahlreiche Stände Informationsmaterial, Ballons und kleine Geschenke den interessierten Gästen darboten.
Die internationale jüdische Frauenorganisation WIZO, der Keren Kayemet LeIsrael, der Keren Hayessod, der Geld für soziale Projekte in Israel sammelt, dieGesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, der nordrhein-westfälische Landtag und das Jugendzentrum der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf waren u.a. mit Ständen vertreten.
Für das leibliche Wohl sorgte ein großer Imbisswagen des koscheren Restaurants „Die Kurve“ mit israelischen Spezialitäten wie Falafel in Pita.

Auf der großen Bühne führte Michael Rubinstein durch das Programm.
Er übergab Oberbürgermeister Elbers das Wort, der ausführlich über die Reise einer Düsseldorfer Delegation nach Israel in der ersten Maiwoche berichtete, an der auch Dr. Oded Horowitz teilgenommen hatte. Die Innovationskraft und wirtschaftliche Stärke des vergleichsweise kleinen Staates Israel ist für deutsche, und speziell Düsseldorfer, Wirtschaftsunternehmen von besonderem Interesse. Es wird sich zunehmend um Kooperationen mit israelischen Unternehmen bemüht.

Auch Dr. Horowitz berichtete von dieser eindrucksvollen Reise, die hoffentlich bald Früchte tragen wird. Die seit nunmehr 25 Jahren bestehende Städtepartnerschaft zwischen Düsseldorf und Haifa wurde durch den Besuch der Delegation weiter ausgebaut.

Plötzlich verfinsterte sich der Himmel und binnen Minuten fing es an, in Strömen zu regnen.
Die israelischen Künstler begannen dennoch auf der überdachten Bühne, gute Stimmung zu verbreiten. Die Sängerin Dganit Daddo in Begleitung von Yuval Kaydar sang mit kräftiger Stimme viele israelische und jüdische Lieder und die Zuhörer genossen ihre Darbietung unter Regenschirmen oder unter den Dächern der Stände.
Der Regen ließ nach einer gewissen Zeit nach und hatte der Stimmung keinen Abbruch getan.

 

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Israel-Tag: orientalisches Flair auf dem Marktplatz

VON TERESA MARIA TROPF – zuletzt aktualisiert: 09.05.2013 – 14:51

Düsseldorf (RP). Vergangene Woche war Oberbürgermeister Dirk Elbers noch selbst in Israel, am Mittwoch musste er nicht weit reisen. In unmittelbarer Nähe zu seinem Schreibtisch im Rathaus bekam er auf dem Marktplatz sämtliche Facetten des Landes am Mittelmeer geboten: Falafel und andere israelische Spezialitäten zu orientalischen Klängen bei schwül-warmem Klima, zwar nicht am Mittelmeer, dafür aber am Rheinufer.

Anlass für das israelische Fest, das auch in sechzig weiteren deutschen Städten gefeiert wurde, war der Israel-Tag. 65 Jahre ist es am 14. Mai her, dass der Staat gegründet wurde.

Neben der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe des Landtags und neun weiteren Vereinen war auch Jutta Schmidt mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit auf dem Platz vertreten: „Wir wollen zeigen, wie Israel heute ist: ein faszinierendes Land – allein schon von der Natur aus. Dazu eignet sich das fröhliche Fest gut.“ Auch Schirmherr Elbers zeigte sich noch immer tief beeindruckt von seiner Israelreise. „Wie sich das Land entwickelt hat, ist faszinierend: jede Menge Start-up-Unternehmen. Seit ich hier bin, erzähle ich das in jeder Rede“, sagte er.

Kai Schuler informierte sich mit einem Pita-Brot in der Hand über das Land. Selbst dort gewesen ist der Jugendliche noch nie, aber Israel hat es ihm angetan, schon zum fünften Mal besuchte er das Fest. „Es ist immer wieder nett, etwas über die Kultur mitzubekommen“, sagte er. „Und die Falafel bekommt man auch nur hier so gut.

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Israel-Tag zum 65. Jahrestag der Staatsgründung . 
Buntes Programm auf dem Marktplatz vor dem Rathaus




Mit einem Israel-Tag feierte die Jüdische Gemeinde Düsseldorf auf dem Marktplatz vor dem Rathaus am Mittwoch, 8. Mai, den 65. Jahrestag der Staatsgründung Israels. Motto des Tages war „I like Israel“. Oberbürgermeister Dirk Elbers, der die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernommen hatte, und der Vorstandsvorsitzende der Jüdischen Gemeinde, Dr. Oded Horowitz, eröffneten das Fest. Den Besuchern wurde ein buntes Bühnen- und Begleitprogramm an verschiedenen Ständen geboten.

„Die Erinnerung an die jüngste Israel-Reise, von der ich vor wenigen Tagen zurückgekehrt bin, ist noch frisch. Ich habe Israel als einen modernen Staat mit großer kultureller Vielfalt, wissenschaftlichen Errungenschaften und touristischen Höhepunkten erfahren. Die jahrtausende alte Geschichte Jerusalems macht den Besuch in dieser Heiligen Stadt zu einem bewegenden Erlebnis. Ich kann nur jedem empfehlen, das Land und die Menschen dort näher kennen zu lernen“, erklärte der Oberbürgermeister bei der Eröffnung. Er verwies auf die Städtepartnerschaft zwischen Düsseldorf und Haifa, die in diesem Jahr seit 25 Jahren besteht.

Die beiden Länder verbindet leider auch das traurigste Kapitel der Deutschen Geschichte. „Es ist heute mehr denn je zuvor unsere Aufgabe, die Erinnerung an die Opfer der Verbrechen der Nationalsozialisten aufrecht zu erhalten und es von Generation zu Generation weiter zu geben. Damit müssen wir im politischen und gesellschaftlichen Konsens eine besondere Verantwortung für das jüdische Volk und den Staat Israel zusichern“, sagte der Oberbürgermeister.

Ein wichtiger Baustein dieser Erinnerungskultur sei es, die Begegnungen zwischen den jungen Menschen der beiden Länder zu ermöglichen. „Viele Jugendliche haben heute nicht mehr den Bezug zur deutschen Geschichte und der besonderen Verantwortung für das jüdische Volk und den Staat Israel, der noch in meiner Generation Teil der politischen und persönlichen Sozialisation war“, betonte OB Elbers. „Deshalb habe ich die Neuauflage des Jugendaustausches zwischen Düsseldorf und Haifa initiiert, damit sich junge Menschen begegnen und mehr von der Geschichte ihrer Familien und ihrer Länder erfahren“, so OB Elbers weiter.

Dganit Dado und Yuval Kaydar aus Israel sorgten wenig später auf der Bühne auf dem Marktplatz für Live-Musik. Später bot DJ Sivan Neumann aus Frankfurt eine bunte musikalische Mischung. Der Ring Politischer Jugend führte ein Quiz rund um Israel durch. Der Israel-Tag wurde in Düsseldorf bereits im zehnten Jahr in Folge gefeiert. Auf dem Marktplatz an der Bühne und den Ständen herrschte ein buntes Treiben und eine fröhliche Stimmung. Die Besucher nutzten die Gelegenheit zur Diskussion an den Ständen, aber auch um israelische Speisen zu kosten.

(8. Mai 2013)


Fotos – Düsseldorf.de

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