Jülicher Gesellschaft ehrt Nahost-Korrespondenten Sahm

Die “Jülicher Gesellschaft gegen das Vergessen und für die Toleranz” hat am Sonntag den Nahost-Korrespondenten Ulrich W. Sahm für sein Lebenswerk geehrt. Sahm habe sich “stets bemüht, den Lesern, Zuschauern und Zuhörern im deutschsprachigen Raum die innen- wie außenpolitisch besonders schwierige Lage Israels, der einzigen Demokratie im Nahen Osten, möglichst objektiv nahezubringen”, hieß es in der Begründung. Sahm symbolisiere eine Haltung, für die die Jülicher Gesellschaft gerade auch unter jüngeren Menschen werbe: “Als unser Preisträger zollen wir Ihnen tiefen Respekt und hohe Anerkennung für Ihre Lebensleistung, die just in diesen Komponenten zu finden ist. Die Eigenschaft, nicht müde zu werden und immer wieder aufzuklären, ist eines Ihrer Markenzeichen, gerade im Hinblick auf die jungen Generationen und gerade im Hinblick auf den Nahost-Konflikt.” Sahm lebt seit 50 Jahren in Jerusalem, und zwar “als Fremder, der um sein Visum kämpft”. Er “darf, kann und will nicht wählen. Warum muss ich dann eine politische Meinung haben?”, lautete seine rhetorische Frage. Klar sprach er sich dagegen aus, “auf Israel einzuhacken, obwohl sie sich im Grunde genommen verteidigen”. Als Beispiel nannte er eine dpa-Meldung über einen israelischen Angriff, der erst in Zeile 90 offenbarte, dass diesem ein Angriff der Hamas mit 12.000 Raketen vorausgegangen ist. Deutlich war Sahms Antwort auf die Frage nach der viel diskutierten Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels. “Nach welchem Völkerrecht hat man denn die Bundeshauptstadt von Bonn nach Berlin verlegt? Jedes Land ist frei, sich seine eigene Hauptstadt auszusuchen.” (AachenerZeitung,Israelnetz) KR

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