KI-Startup aus Israel nimmt USD 11 Mio. auf

Tom Livne diente bei einer Fallschirmdivision, studierte Jura und wurde Anwalt. Weil ihm als Jurist der “Papierkrieg” zu viel wurde, gründete Livne 2017 zusammen mit zwei Freunden das Startup Verbit, dessen Software gesprochene in geschriebene Sprache umsetzt: “Wir nutzen künstliche Intelligenz, um große Inhalte in hohem Tempo zu transkribieren”, so Livne. In der Seed-Finanzierung bekam das Startup aus Tel Aviv deshalb auf Anhieb USD 11 Mio. Wagniskapital. Zu den Investoren zählt auch die deutsche HV Holtzbrinck Ventures. Verbit habe erkannt, dass Universitäten, eLearning, Medizin und Recht eine hohe sprachliche Präzision erwarteten, so die HV. “Herkömmliche Vollautomatisierungen erreichen meist gerade einmal knapp 70% Genauigkeit”, sagt Gründer Livne. “Dank der Verbindung unserer Algorithmen mit einem Team von Freelancern weltweit, die die Texte kontrollieren, erreichen wir eine fast hundertprozentige Trefferquote.” Zudem: Jedes Mal, wenn von Menschenhand ein Fehler korrigiert werde, lerne der Algorithmus etwas hinzu. Mehr als 50 Kunden zählt das Startup Verbit mittlerweile, darunter die Stanford University und die London Business School. Es werde ein Millionenumsatz generiert, sagt Livne. (handelsblatt) KR

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