Scharfe Kritik nach Lordes Konzertabsage in Israel

Die neuseeländische Sängerin Lorde hat ein für Juni geplantes Konzert in Tel Aviv abgesagt – nur eine Woche, nachdem der Auftritt bekanntgegeben wurde. Sie habe eine “überwältigende Anzahl von Nachrichten und Briefen” erhalten, die sie zu dieser Entscheidung gebracht hätte. Lorde sei stolz, “eine junge, informierte Bürgerin zu sein”. Für ihre Absage bekam sie in den sozialen Netzwerken sowohl Zuspruch, als auch Kritik. Israels Kultusministerin Miri Regev rief die 21-Jährige auf, ihre Entscheidung noch einmal zu überdenken. Die jüdische Organisation “This World: The Values Network” warf der Sängerin vor, sie folge “einem globalen antisemitischen Boykott von Israel, aber trete in Russland auf, trotz Putins Unterstützung von Assads Genozid in Syrien.” (Israelnetz) TS/KR

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Kultur & Gesellschaft

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