Überreste von 1.500 Jahre alter Klosteranlage entdeckt

Israelische Archäologen haben in Bet Schemesch westlich von Jerusalem die Überreste einer 1.500 Jahre alten Klosteranlage mit Kirche entdeckt. Die Forscher fanden unter anderem einen Mosaikboden mit Blätter- und Vogelmotiven und den verzierten Fuß einer Marmorsäule, wie die israelische Altertumsbehörde mitteilte. Die Anlage sei mindestens 40 mal 80 Meter groß gewesen, sagte Grabungsleiter Benjamin Storchan. Die Funde seien gut erhalten und reich verziert. Der Marmor stamme aus der Region der heutigen Türkei. Die Ausstattung der Anlage aus dem byzantinischen Zeitalter könne darauf hindeuten, dass sie eine zentrale Pilgerstätte in der Region gewesen sei, hieß es. Das Areal sei im 7. Jahrhundert verlassen worden. Die Mosaiken wurden mit Erde bedeckt und das Gebiet beackert. So blieben sie wunderbar erhalten. Bisher ist nur ein kleiner Teil der Klosteranlage freigelegt worden. Die Arbeiten hätten im Sommer begonnen. Etwa 1.000 Schüler hätten die Grabungsarbeiten durchgeführt, was in israelischen Medien schon als „Kinderarbeit“ bezeichnet wurde. Die begeisterten Teenager wollen das erworbene Geld für eine Reise nach Polen und Auschwitz verwenden. (DF, ToI) KR TS

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