Weltmeisterschaft im Schach ohne Israel?

Der Weltschachverband FIDE hat sich starke Kritik für seine Entscheidung, die diesjährigen Weltmeisterschaften im Schnell- und Blitzschach der Frauen in Saudi-Arabien auszurichten, eingehandelt. Saudi-Arabien ist eines der arabischen bzw. muslimischen Länder, die Israelis keinen Zutritt erlauben. Der Beschluss des Weltschachverbandes FIDE löste in der ganzen Welt Wut aus. 150 Spieler werden voraussichtlich das Turnier in Riad boykottieren. Die mehrfache Frauen-Weltmeisterin Anna Muzychuk schrieb dazu auf Facebook: „Zuerst der Iran, dann Saudi-Arabien… man fragt sich, wo die nächsten Frauen-Weltmeisterschaften stattfinden werden. Trotz des Rekordpreisfonds (USD 2 Mio.) werde ich nicht in Riad spielen, was bedeutet, dass ich zwei Weltmeistertitel verliere. Mein Leben riskieren, Abaya die ganze Zeit tragen? Alles hat seine Grenzen und Kopftücher im Iran waren mehr als genug.“ Auch der Großmeister Hikau Nakamura wird dem Turnier fernbleiben. Als eine der stärksten Schachnationen mit drei Spielern in den Top 50 hat Israel am meisten von der Entscheidung zu verlieren. Auch die Teilnehmer aus Katar und dem Iran, erbitterte Rivalen der Saudis, sind ausgeschlossen. „Diese Art von Veranstaltung kann und sollte nicht in einem Land stattfinden, das keinen Zutritt für Vertreter aller Verbände garantiert und das geschlechts- und religionsdiskriminierende Gesetze hat“, sagte Emil Sutovsky, ein israelischer Großmeister. Das letzte Mal waren israelische Schachspieler 2004 von dem Turnier ausgeschlossen, als die Veranstaltung in Libyen stattfand. (chessinternational, Haaretz) TS/ DC

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