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Chaos bei Merkel-PK in Israel: Dolmetscherin flucht, Kanzlerin irritiert

Für Chaos auf der Pressekonferenz am Donnerstagabend sorgte nicht die Politik, sondern die Technik. Als ein israelischer Journalist auf Hebräisch eine Frage stellt, schweigt die Übersetzerin. Nach einigen Sekunden sagt sie: “Wir können das nicht verstehen, da ist kein Mikrofon”. Die Übersetzung bleibt auch für die Bundeskanzlerin aus. Merkel hebt ihre linke Hand, als wolle sie auf das Chaos hinweisen. Dann fasst sie an ihren Ohrhörer, murmelt “hm, hm, hm”. Währenddessen sagt die Übersetzerin: “Frau Bundeskanzlerin, es tut uns furchtbar leid, aber wir hören das nicht und können es nicht übersetzen.” Als die Frage gestellt ist, wendet sich Netanjahu zu Merkel und fragt auf Englisch: “Willst du zuerst antworten?” Merkel antwortet auf Deutsch: “Ich habe keine Übersetzung erhalten. Das Mikrofon ist offensichtlich nicht an.” Den Journalisten bittet sie, noch einmal in das Mikrofon zu sprechen. Doch dazu kommt es nicht. Netanjahu ruft einen Übersetzer zu Merkels Rednerpult und witzelt: “Wir müssen unsere Technologie in Israel auch in dieser Hinsicht erneuern.” Als sich der Übersetzer abwendet, sagt Merkel: “Wir haben uns heute wohl verausgabt, was die Technologie angeht. Da hat es für die Pressekonferenz nicht mehr gereicht.” Dann antwortet sie auf die Frage, die der Zuschauer nur erahnen konnte. Als ein deutscher Journalist Netanjahu nach dem Palästina-Konflikt fragt, setzt die Übersetzung erneut aus. Eine brisante Frage, schließlich sind sich Merkel und der israelische Präsident bei diesem Thema uneins. Als Netanjahu antwortet, zeigt sich Merkel irritiert, schüttelt den Kopf. Die Übersetzerin spricht ein lautes “Scheiße” ins Mikro, sagt, “das war nicht auf dem richtigen Punkt” und entschuldigt sich. Als spontaner Übersetzer für die Bundeskanzlerin sprang dann übrigens der Sprecher des israelischen Außenministeriums Emmanuel Nahshon ein, der Gesandter an der israelischen Botschaft in Berlin war. (Huffington, twitter)TS

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