Die gefährdete Wüsten-Schönheit

Be’eri Forest ist eine anmutige Hügellandschaft im Negev, in der Region Besor südlich von Saad Junction, in der sich grüne Felder, offene Flächen und Ödland abwechseln. Die Region ist für ihre jährlich im Februar aufblühenden Teppiche aus roten Anemonen bekannt. Der Kibbuz Be’eri wurde als Teil der elf Punkte im Negev (ein gemeinsames Projekt der Jewish Agency, KKL-JNF, der Haganah und Mekorot) von Mitgliedern der Pfadfinder und Noar Haoved Bewegungen gegründet. Das Projekt wurde sehr geheim geplant. Selbst die Siedler wussten nicht genau, wohin sie gingen. In der Nacht nach Yom Kippur versammelten sich Menschen aus verschiedenen Gemeinden mit Ausrüstung und brachen bei Einbruch der Nacht in Konvois auf. In einer Nacht entstanden Be’eri, Hatzerim, Nevatim, Urim, Nirim, Shoval, Mishmar Hanegev, Galon, Tekuma, Kfar Darom und Kadima. Während des Unabhängigkeitskrieges wurde der Kibbuz Be’eri von der ägyptischen Armee angegriffen und seine Verteidiger mussten mehrere Monate in Bunkern leben. Nach dem Krieg wurde er an seinen heutigen Standort auf dem El Musharifa Hill verlegt. Im ehemaligen Be’eri kann man noch das alte, von Einschusslöchern übersäte Sicherheitshaus, den Wasserturm des Kibbuz und den Aussichtspunkt Position One sehen, der sich auf der Südseite der Asphaltstraße gegenüber dem Sicherheitshaus befindet. Unterhalb des Aussichtspunkts befinden sich die ersten Haine des Kibbuz, die vor kurzem von KKL-JNF restauriert wurden. Doch die Gemeinschaft muss wegen der Nähe zu Gaza permanent auf der Hut sein. Nicht nur die Terrortunnel aus Gaza sind eine ständige Bedrohung. In dieser Woche mussten vier Feuerwehrteams ausrücken, als am 17. April im westlichen Be’eri-Wald in Galiläa in der Nähe des Grenzzauns ein Feuer ausbrach. Ein mit einem Molotow-Cocktail bestückter Kite-Drachen aus Gaza hatte den Brand verursacht. (kkl, ynet)EL

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Kultur & Gesellschaft

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