Genialer Dirigent auf politischen Abwegen

Er schäme sich, ein Israeli zu sein, schrieb der weltberühmte Pianist und Dirigent Daniel Barenboim in einem Artikel für die Haaretz, der am selben Tag erschien wie die Nachricht, dass Israel über 400 Syrer gerettet hat. Jahrhunderte an Pogromen, der Holocaust und die rassistische Apartheidpolitik in Südafrika auf der einen Seite, und auf der anderen ein Gesetz, das im Wesentlichen Israels Identität als jüdischer Staat bekräftigt? Barenboim stellt das alles auf dieselbe Stufe. Auch wenn man einem Künstler zubilligen mag, mit historischen Fakten nicht kleinlich umzugehen: Was treibt den Maestro um, sich ausgerechnet dafür zu schämen, ein Israeli zu sein? Barenboim hat nicht nur einen israelischen, sondern darüber hinaus einen argentinischen, einen spanischen und seit 2007 auch einen palästinensischen Pass. Er ist also gleichermaßen Palästinenser wie er Israeli ist, was er bei jeder Gelegenheit stolz betont. Öffentlich geschämt hat er sich für seine palästinensischen Landsleute noch nie. Er schämt sich nicht, wenn Palästinenser jedes erfolgreiche Attentat auf einen Israeli mit Süßigkeiten feiern. Er schämt sich nicht für die tausenden Raketen, die aus Gaza auf Israel niedergehen, und nicht für die Attentate und Brandstiftungen. Nicht für die ermordeten Homosexuellen und nicht für die getöteten Oppositionellen. Nicht für die Korruption und nicht für den Judenhass, der in Schulen und Medien geschürt wird. Nicht für die Entführung und Ermordung von Israelis und nicht für die Morde an Frauen und Kindern. Er schämt sich auch nicht dafür, dass der nicht existente Staat, der ihm einen Pass verliehen hat, in seinem Verfassungsentwurf Arabisch als offizielle Landessprache und den Islam als offizielle Religion benennt, Jerusalem als seine Hauptstadt festlegt und die Scharia zur Hauptquelle der Gesetzgebung macht. Daniel Barenboim schämt sich nur dafür, Israeli zu sein. (achgut, Mena, Mena)KR

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Was nicht in der SZ steht

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