Iran und die Atombombe – Ein Israelhasser als “Experte” im Schweizer Radio

Benjamin Netanjahu widerlegte die Beteuerungen des Mullah-Regimes, wonach Iran nie nach Atomwaffen gestrebt habe. Bei sämtlichen westlichen Geheimdiensten gilt es als ausgemachte Sache, dass Iran bis mindestens 2015 an Atomwaffen forschte. Wozu hätte man sonst in einem grossen diplomatischen Kraftakt den “Iran-Deal” ausgehandelt, welcher das Land genau davon abbringen sollte? Dass die Mullahs formell ihr nukleares Waffenprogramm nicht eingestanden haben, ist genau eine der Schwächen des “Deals”. Doch das Schweizer Radio in der News-Sendung “Rendez-vous” vom 1. Mai erwähnt die eigentliche News der über 100.000 Dokumente mit keinem Wort. Der Sender fragt: Hat Netanjahu Beweise dafür vorgelegt, dass es nach 2015 ein atomares Bewaffnungsprogramm gab? Dass Netanjahu in seiner Rede gar nicht behauptet, dass das Atomwaffenprogramm nach 2015 weitergegangen sei, wird nicht erwähnt. Stattdessen wird Udo Steinbach interviewt. Dabei wird dem Zuhörer verschwiegen, dass der Islamwissenschaftler Steinbach ein notorischer Israelhasser ist, der die Hamas nicht als Terrororganisation einstuft und der regelmässig im iranischen Radio bei Propaganda-Sendern auftritt. Der SRF-Nachrichtensprecher spielt ihm sanfte Steilpässe zu: Warum präsentiert Israel jetzt diese Erkenntnisse? Damit “Scharfmacher” Netanjahu einen Krieg vom Zaun brechen kann, “darüber träumt er seit langem”. Nächste Frage: “Also Sie selber denken persönlich auch nicht, dass da etwas daran ist an diesen Beweisen?” Er habe “seine Zweifel” daran, dass Iran nach der Atombombe strebe, sagt Steinbach. Ein wacher Journalist hätte spätestens hier eingehakt: “Moment, die Dokumente zeigen ja schon, dass es sicher bis 2015 ein Atomwaffenprogramm gab!” Doch das Schweizer Radio lässt seinen “Experten” ungehindert seine Propaganda weiter abspulen. (audiatur) TS

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