Kiloschwerer Tumor aus Fötus entfernt

Im Rambam Hospital in Haifa wurde ein Säugling in einer außergewöhnlich seltenen Operation gerettet. Die Ärzte entfernten einen 1 kg schweren Tumor aus einem nur 2 kg schweren Frühchen. Der Teratom-Tumor wuchs im Körper und saß an Hals, Kopf und Brust fest. Er erhielt Blut von der Hauptarterie, die das Gehirn mit Blut versorgt. Solch ein Teratom führt im Allgemeinen zum Tod des Fötus unmittelbar nach der Geburt. Nach der Entbindung per Kaiserschnitt blockierte der Tumor die Atemwege des Kindes, so mussten die Chirurgen die Verbindung zum vaskulären System der Mutter beibehalten. Mit Hilfe einer endoskopischen Kamera platzierten die Ärzte dann einen Atemschlauch in die Atemwege des Neugeborenen. Als sich der Zustand des Babys einige Tage später stabilisiert hatte, unternahmen die Ärzte die nächste Phase: Die Schließung der Blutgefäße, die den riesigen Tumor nährten. Die Operation wurde mit Hilfe eines Katheters der Hauptarterie durchgeführt, der zum Gehirn des Säuglings führte. Unmittelbar danach begannen die Ärzte den Tumor von Schädel, Kiefer, Hals, Brustkorb, Blutgefäßen und Luftwegen des Babys zu trennen. Etwa fünfzig Mediziner nahmen an allen drei Phasen dieser komplizierten Operationen teil, darunter Spezialisten für Kopf- und Halschirurgie, Neonatologie, Anästhesiologie, plastische Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Gehirnkatheter, Neurochirurgie, Kinderchirurgie und pädiatrische Pneumologie. (Rambam) TS

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