Kommentar

Die USA wollen nicht mehr den Weltpolizisten spielen. Das verkündete US-Präsident Donald Trump und befahl den Rückzug der amerikanischen Soldaten aus Afghanistan, Irak und Syrien. Angeblich sei ISIS besiegt, sodass es an der Zeit sei, die Soldaten heimzuholen. Für enge Verbündete der Amerikaner, darunter Israel, aber auch für die Europäer kann dieser amerikanische Isolationismus unbekannte Folgen haben. Denn neben den Supermächten Russland und China gibt es noch andere Mächte, die auf den Abzug der Amerikaner nur warteten, um ihre militärische Präsenz auszuweiten und gegen ihre jeweiligen Feinde zu kämpfen. Dazu gehören Iran, Saudi Arabien, die Houthis im Jemen, die Kurden, Hamas und Hisbollah. Der Präsidentenbefehl hat angesichts der zahllosen Krisen und Kriege in der Welt auch Kritik in den USA ausgelöst. So hat deswegen der amerikanische Verteidigungsminister James Mattis seinen Rücktritt angekündigt. Zahllose Experten haben schon ihre Sicht mit reinen Spekulationen verbreitet. Niemand kann wirklich wissen, wohin dieser weltbewegende Wandel der amerikanischen Politik führen wird und welche Folgen das speziell für Israel haben wird. Denn die Bedrohungspotentiale haben sich durch das Verschwinden der Amerikaner keineswegs in Luft aufgelöst. Wer bisher immer nur den USA die Schuld für jegliche Missstände in der Welt gegeben hat, darunter Europa, wird sich wahrscheinlich noch sehr wundern. TS

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