Palästinenser in Syrien – die vergessenen Opfer

In Syrien sind im Bürgerkrieg seit 2011 schon über 3.000 Palästinenser getötet worden. Und auch jetzt wird das Flüchtlingslager Yarmuk von der syrischen Armee bombardiert. 220 Luftangriffe auf Palästinenser, entlocken der Welt nur ein müdes Gähnen, schreibt Khaled Abu Toameh. “Der Abwurf von Dynamit auf Wohnhäuser und Hospitäler in einem palästinensischen Flüchtlingscamp ist augenscheinlich nicht von Interesse für die, die sich doch angeblich in der ganzen Welt für die Palästinenser einsetzen. Auch den UN-Sicherheitsrat scheint dieses Thema nicht weiter zu interessieren.” Doch jeder einzelne Palästinenser, der beim Sturm auf Grenzanlagen zu Gaza von israelischen Soldaten erschossen wurde oder beim Versuch verletzt wurde, mit Molotowcocktails an Kinderdrachen israelisches Land abzubrennen, erhält auch in deutschen Medien große Schlagzeilen. Dass durch Brandstiftung enorme Waldbrände entfacht und tausende Hektar Weizen zerstört wurden, darüber berichtet die Presse hierzulande nicht. Das nennt man “doppelten Standard”. Palästinensische Opfer sind nur wichtig, wenn man Juden als Täter benennen kann. (Gatestone) TS

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Was nicht in der SZ steht

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