Teilchenbeschleuniger für Frieden?

Gemäß dem Vorbild des Teilchenbeschleunigers Cern in Genf, gegründet 1954, ist nordwestlich von Amman, der Hauptstadt Jordaniens, das “Cern des Nahen Ostens” – ein Synchrotron – im Betrieb: ein Teilchenbeschleuniger mit dem Namen “Sesame”. Das macht die Maschine begehrt für Forscher vieler Disziplinen, von der Physik über die Archäologie bis hin zur Medizin. So begehrt, dass sich sogar verfeindete Staaten aus der Region zusammengetan haben, um das Projekt zu realisieren: Israel, der Iran, arabische Länder wie Ägypten, die palästinensischen Autonomiegebiete, Jordanien, die Türkei und Pakistan sowie das EU-Mitglied Zypern. Von mehr als 20 möglichen Experimentierstationen sind bisher nur zwei einsatzfähig. Eine davon wird von der ägyptischen Biophysikerin Gihan Kamel betreut. Dort werden etwa jahrtausendealte Gebäudefragmente aus der Wüstenstadt Petra auf Reste von Farben und Gold untersucht. Bei einem anderen Experiment wollen Forscher anhand uralter Knochen und Zahnreste herausfinden, wie Menschen früher gelebt haben. Daraus folgerte der Nachrichtensender n-tv: “Jahrzehnte des Krieges haben eine ganze Region zerrüttet. Doch die Feinde raufen sich zusammen und bauen ein gemeinsames Forschungszentrum – es folgt eine Ära des Friedens.” (n-tv) KR TS

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Medizin, Wissenschaft und Technologie

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