1948. Die Ausstellung in Nürnberg

1948. Die Ausstellung in Nürnberg

1948. Die Ausstellung in Nürnberg

Datum/Zeit

27.04.2022 - 27.05.2022
08:00 - 16:00



Veranstaltungsort

Fürther Str. 110
Justizpalast Nürnberg

Deutschland




Beschreibung

1948. Die Ausstellung – vom 27. April bis zum 27. Mai im Justizpalast Nürnberg.

Dazu das Grußwort des Bayerischen Justizministers, Georg Eisenreich:

„Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten.“ Dieser Satz des früheren Bundeskanzlers Helmut Kohl ist aktueller denn je: Gerade in unserer schnelllebigen Gegenwart müssen wir uns die Zeit nehmen, den Dingen auf den Grund zu gehen. Nur so fallen wir nicht auf Fake News herein, nicht auf Vorurteile, Demagogie und nicht auf Hass. Das Wissen um die Vergangenheit ist gerade im Verhältnis der Deutschen zum jüdische Staat elementar. Die Gründung des Staates Israel ist aufs Engste mit der deutschen Geschichte verbunden: mit dem Antisemitismus und schließlich der Schoah in den Jahren 1933 bis 1945. In diesem Bewusstsein und dieser Verantwortung richtet sich unser Blick auf den 14. Mai 1948: der Tag, an dem mit der Gründung des Staates Israel ein jüdischer Traum in Erfüllung ging und mit ihm die Neubestimmung jüdischer Identität. Jeder ist aufgerufen, sich selbst ein Bild von dieser Geschichte zu machen. Dadurch kann man besser die Gegenwart verstehen, richtig einordnen und gegen antisemitische Strömungen argumentieren.

„1948. Die Ausstellung“ leistet hierzu einen wichtigen Beitrag. Aus diesem Grund freue ich mich ganz besonders, dass diese Ausstellung auch im Justizpalast in Nürnberg gezeigt wird. Für die bayerische Justiz gibt es hierfür wohl kaum einen besseren Ort: Nürnberg ist der zentrale Erinnerungsort zur Aufarbeitung des NS-Unrechts und der Geburtsort des Völkerrechts.

Die bayerische Justiz geht konsequent gegen Judenfeindlichkeit, Ausgrenzung und Hass vor. Daran liegt auch mir persönlich sehr viel. Es ist unsere Verantwortung, den hass an den Rändern und in der Mitte unserer Gesellschaft sowie auch in Teilen der zu uns Geflüchteten zu benennen und nachhaltig dagegen vorzugehen. Für Deutschland und gerade auch für Bayern ist Israel ein ganz besonderer Freund. „1948. Die Ausstellung“ stärkt diese Freundschaft. Dafür mein besonderer Dank.



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