BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//wp-events-plugin.com//7.2.1//EN
BEGIN:VEVENT
UID:525@i-like-israel.de
DTSTART:20220523T180000Z
DTEND:20220523T200000Z
DTSTAMP:20220406T214044Z
URL:https://i-like-israel.de/termine/antisemitismus-und-nahostkonflikt-vom
 -antijudaismus-zum-hass-auf-israel-stephan-grigat/
SUMMARY:Antisemitismus und Nahostkonflikt. Vom Antijudaismus zum Hass auf I
 srael - Stephan Grigat
DESCRIPTION:Antisemitismus und Nahostkonflikt. Vom Antijudaismus zum Hass a
 uf Israel\nVortrag von Stephan Grigat\nEine Kooperation der FSI*OSI mit de
 m Jungen Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) und der Amadeu 
 Antonio Stiftung\n\nE I N L E I T U N G\nIsrael ist ein „rassistischer A
 partheidsstaat“ oder „kolonialistischer Siedlerstaat“ oder zumindest
  die alleinschuldige Seite am Nahostkonflikt - viele haben Aussagen wie di
 ese wahrscheinlich schon einmal gehört. Israel wird als Unrechtsstaat def
 iniert und „Israelkritik“ zur menschenrechtlich begründeten Pflicht. 
 Die Ablehnung Israels ist nicht neu\, unter dem Schlagwort des „Antizion
 ismus“ wird die staatliche Verfasstheit Israels immer wieder in der Öff
 entlichkeit in Frage gestellt. Gerade in universitären Debatten ist eine 
 vermeintlich kritische und als emanzipatorisch verstandene Ablehnung Israe
 ls\, die sich auf postkoloniale und antiimperialistische Theorieansätze b
 ezieht\, präsent. Aufgrund inhaltlicher Leerstellen in Bezug auf einem Ve
 rständnis von und einer Kritik an Antisemitismus\, können diese Theoriev
 ersatzstücke jedoch insbesondere israelbezogenen Antisemitismus begünsti
 gen.\nAls Fachschaftsinitiative möchten wir daher insbesondere für alle 
 Studierenden am OSI ein Angebot schaffen\, die sich noch nicht oder kaum m
 it dem Thema beschäftigt haben und die sich für eine antisemitismuskriti
 sche Perspektive auf den Nahostkonflikt interessieren. Leider findet sich 
 das Thema Antisemitismuskritik kaum im Lehrangebot am OSI (dieses Semester
  gibt es erfreulicherweise zwei Seminare im Bachelor). Entgegen eindimensi
 onal negativer Bezugnahme auf Israel\, ist es das Ziel der Veranstaltung\,
  eine israelsolidarische Position sichtbar zu machen und aktuell virulente
 \, antizionistische Narrative zu kritisieren\, sowie eine einseitige Erzä
 hlung der Konfliktgeschichte aufzubrechen.\nWir bedanken uns sehr bei dem 
 Jungen Forum der DIG und der Amadeu Antonio Stiftung für die Kooperation.
  Wir freuen uns sehr darauf\, von der Expertise von Dr. Stephan Grigat zu 
 profitieren.\n\nA N K Ü N D I G U N G S T E X T\nIn Diskussionen über de
 n Konflikt Israels mit seinen Nachbarn trifft man regelmäßig auf die Beh
 auptung\, der Antisemitismus in der Region sei erst als Reaktion auf die G
 ründung des jüdischen Staates 1948 virulent geworden. Der Vortrag wird d
 agegen zeigen\, inwiefern der Antisemitismus in den arabischen und islamis
 chen Gesellschaften eine große Bedeutung für die Konfliktentstehung hat 
 und die Auseinandersetzungen in der Region bis in die Gegenwart entscheide
 nd prägt. Die antijüdischen Traditionen islamischer Gesellschaften und d
 er europäische Antisemitismus transformieren sich im 20. Jahrhundert zu e
 inem antisemitischen Antizionismus\, der aktuell sowohl in Europa als auch
  in Nahost von politischen Akteuren unterschiedlichster Couleur propagiert
  wird.\nDer Vortrag wird die unterschiedlichen Begründungsmuster des Anti
 zionismus vor dem Hintergrund der Geschichte des jüdischen Staates nachze
 ichnen. Anschließend wird die aktuelle Bedrohungssituation Israels unter 
 besonderer Berücksichtigung des iranischen Regimes und seiner Verbündete
 n skizziert. Schließlich wird der Vortrag in einer Kritik an einem abstra
 kten Antinationalismus und einem unhistorischen Universalismus die Solidar
 ität mit Israel als Voraussetzung für auf Emanzipation zielendes Denken 
 und Handeln ausweisen.\n\nR E F E R E N T\nStephan Grigat ist Professor f
 ür Theorien und Kritik des Antisemitismus an der Katholischen Hochschule 
 Nordrhein-Westfalen und Co-Leiter des Centrums für Antisemitismus- und Ra
 ssismusstudien (CARS) in Aachen. Er ist Research Fellow am Herzl Institute
  for the Study of Zionism der University of Haifa und am London Center for
  the Study of Contemporary Antisemitism\, Autor u.a. von „Die Einsamkeit
  Israels. Zionismus\, die israelische Linke und die iranische Bedrohung“
  und Herausgeber von „Iran - Israel – Deutschland: Antisemitismus\, Au
 ßenhandel &amp\; Atomprogramm“.\n\nA N M E L D U N G\nWir bitten aufgru
 nd beschränkter Platzzahl um eine Anmeldung per Mail an fsi.osi@riseup.ne
 t.\nWir behalten uns vor\, Personen\, die bereits in der Vergangenheit mit
  antisemitischen oder menschenverachtenden Aussagen aufgefallen sind und/ 
 oder die Veranstaltung mit solchen Aussagen oder ähnlichem. Verhalten st
 ören\, von der Veranstaltung zu verweisen und so vom Hausrecht Gebrauch z
 u machen.\n\nW E G B E S C H R E I B U N G\nDer Raum L116 befindet sich im
  Seminarzentrum der FU Berlin (Otto-von-Simson-Str. 26\, 14195 Berlin)\, d
 as ungefähr gleichweit von den U-Bahnhöfen „Freie Universität“ und 
 „Dahlem-Dorf“ (U3) entfernt ist. Das Seminarzentrum befindet sich gege
 nüber der großen Mensa II in der sog. „Silberlaube“ rechts\, wenn ma
 n es von der Otto-von-Simson-Straße 26 aus betritt.\nHier ist ein Lagepla
 n des Raums L116 (dort oben links): https://www.fu-berlin.de/.../Lageplan-
 Habelschwerdter...\n\nSIEHE AUCH: https://www.facebook.com/events/73768425
 0941912/
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://i-like-israel.de/wp-content/uploads/2022
 /04/278067959_400174451920515_512733517270853738_n.jpg
LOCATION:Seminarzentrum der FU Berlin\, Otto-von-Simson-Str. 26\, Berlin\, 
 Deutschland
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Otto-von-Simson-Str. 26\, B
 erlin\, Deutschland;X-APPLE-RADIUS=100;X-TITLE=Seminarzentrum der FU Berli
 n:geo:0,0
END:VEVENT
END:VCALENDAR