Israel gesagt, Juden gemeint. Warum Israelbezogener Antisemitismus keine Lappalie ist.

Israel gesagt, Juden gemeint. Warum Israelbezogener Antisemitismus keine Lappalie ist.

Wann

12.10.2022    
06:00 pm - 07:30 pm

Veranstaltungstyp

Livestream via YouTube im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus: https://www.youtube.com/watch?v=t0WvS56ujFY
Was israelbezogener Antisemitismus ist, ist heiß umkämpft. Er wird vielfach verharmlost, kleingeredet und zum Streitfall erklärt. Dabei ist er für Jüdinnen:Juden eine reale Gefahr. Überdeutlich wird das, wenn mal wieder vor deutschen Synagogen gegen Israel gehetzt wird.
Antiisraelische Ressentiments schürt jede:r dritte Deutsche, davon sicherlich auch einige, die von sich sagen würden: “Ich hab ja nichts gegen Juden, aber Israel…” Nicht selten gilt, dass zwar Israel gesagt wird, Juden aber gemeint sind. Israelhass und Judenhass lassen sich schlicht nicht trennen, auch wenn es noch so oft versucht wird. Die documenta fifteen hat gezeigt, dass ein antiisraelisches Klima auch zu offenem Judenhass führt.
Israelbezogener Antisemitismus ist keine Lappalie. Er bedroht Jüdinnen:Juden in Deutschland und weltweit. Bei der digitalen Eröffnung der Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus 2022 kommen wieder diejenigen zu Wort, die unmittelbar von Antisemitismus betroffen sind und erklären können, warum das alles keine Lappalie ist, sondern brandgefährlich.
Marina Chernivsky (ofek/Kompetenzzentrum), Leon Kahane (Forum demokratische Kultur und zeitgenössische Kunst), Hanna Veiler (JSUD)
Moderiert von Miki Hermer (Berliner Aktionswochen gegen Antisemitismus)
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