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 berpogrome-1938/
SUMMARY:#LetThereBeLight: Gedenken an die Novemberpogrome 1938
DESCRIPTION:Die Jüdische Gemeinde Frankfurt und March of The Living kooper
 ieren in einer globalen interreligiösen Initiative zum Gedenken an die No
 vemberpogrome 1938\n#LetThereBeLight\n\n 	# Die LetThereBeLight-Kampagne w
 ird Menschen aller Religionen aus aller Welt dazu einladen\, ihre Häuser\
 , Institutionen und Gotteshäuser zu beleuchten\n 	Die Frankfurter Hauptsy
 nagoge – die Westendsynagoge – wird angestrahlt\, ebenso wie andere re
 ligiöse Einrichtungen auf der ganzen Welt\n 	Persönliche Gebete und Bots
 chaften aus der virtuellen Kampagne werden auf die Klagemauer in Jerusalem
  projiziert\n\nAm 9. November 1938 begann ein zweitägiges Pogrom\, in des
 sen Verlauf die Nazis in der sogenannten „Kristallnacht“ mehr als 1.40
 0 Synagogen\, jüdische Einrichtungen und Friedhöfe\, sowie Geschäfte in
  Deutschland und Österreich in Brand steckten oder verwüsteten. Ungefäh
 r 400 Menschen wurden ermordet oder in den Suizid getrieben. 30.000 jüdis
 che Männer wurden in Konzentrationslager verschleppt\, Hunderte wurden do
 rt ermordet oder kamen zu Tode. Dies war ein entscheidender Moment im Verl
 auf der Ereignisse\, die zum Holocaust führten.\n\nAm 9. November 2020 we
 rden die Jüdische Gemeinde Frankfurt und March of the Living anlässlich 
 der Pogromnacht 1938 im Rahmen einer internationalen Initiative Menschen a
 us der ganzen Welt dazu aufrufen\, eine Botschaft der Solidarität und des
  gemeinsamen Engagements Diskriminierung und Hetze auszusenden.\nAls Symbo
 l im gemeinsamen Kampf gegen Antisemitismus\, Rassismus\, Hass und Intoler
 anz werden weltweit Gotteshäuser beleuchtet werden. Die Frankfurter Haupt
 synagoge\, die als eine der wenigen Synagogen im Novemberpogrom nicht zers
 tört wurde\, wird angestrahlt und das Bild wird ebenso auf die Klagemauer
  in Jerusalem projiziert wie die persönlichen Botschaften und Gebete aus 
 der virtuellen Kampagne.\n\nGleichzeitig wird eine virtuelle Kampagne unte
 r dem Titel „Es werde Licht“ gestartet und Menschen aus der ganzen Wel
 t sind aufgerufen\, sich daran zu beteiligen. Personen aller Religionen un
 d Kulturen sind eingeladen\, persönliche Botschaften der Hoffnung in ihre
 n eigenen Worten auf der Website der Kampagne zu verfassen:\nwww.motl.org/
 let-there-be-light\n\nDie Präsidentin des »March of the Living«\, Phyll
 is Greenberg Heideman\, und der Weltvorsitzende des »March of the Living
 «\, Shmuel Rosenman\, betonten: »Wir müssen der Welt mit unserer Stimme
  sagen\, dass Angriffe auf Juden und Nichtjuden gleichermaßen\, sei es au
 s Gründen der Religion\, der Rasse\, der Hautfarbe oder des Glaubens\, un
 entschuldbar sind.«\n\nSalomon Korn\, Vorsitzender des Vorstands der Jüd
 ischen Gemeinde Frankfurt erklärte\, dass mit der Aktion das Bewusstsein 
 gegen wachsende Diskriminierung und Intoleranz geschärft und »das Licht 
 der Menschlichkeit in diesen schwierigen Zeiten zum Vorschein« gebracht w
 erden solle.\n\nDer frühere israelische Oberrabbiner Israel Meir Lau verw
 ies darauf\, dass die Nationalsozialisten eines gewusst hätten: Wenn sie 
 einen Juden verletzen wollten\, müssten sie die Synagoge verletzen. Wenn 
 die Gebäude jetzt in der Nacht auf den 9. November erleuchtet würden\, z
 eige das\, dass Juden nicht nur mit der Vergangenheit und der Erinnerung z
 u tun hätten\, sondern mit Hoffnung für eine »schöne lichterfüllte Zu
 kunft«.\n\nVor dem Hintergrund des zunehmenden Antisemitismus und Rassism
 us und angesichts von Covid-19\, werden diese individuellen Ausdrucksforme
 n von Optimismus und Einheit dazu beitragen\, die Welt gegen Dunkelheit un
 d Hass zu erhellen.\n\nDer »March of The Living« (»Marsch der Lebenden
 «) ist ein internationales Bildungsprogramm. Nach Veranstalterangaben hab
 en bislang mehr als 300.000 Teilnehmer aus 52 Ländern die Route des Marsc
 hes entlang der 3\,2 Kilometer langen Eisenbahnschienen von Auschwitz nach
  Birkenau zurückgelegt. Wegen der Corona-Pandemie fand der Marsch in dies
 em Jahr erstmals nicht statt\n\nmotl.org/let-there-be-light\n\nDr. Shmuel 
 Rosenman\, Chairman\n\nRabbi Israel Meir Lau\, Chief Rabbi Tel Aviv-Yafo\n
 \nPhyllis Greenberg Heideman\, President
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