„Schluss mit Shalom Deutschland!“ Jüdisches Leben und Antisemitismus heute

„Schluss mit Shalom Deutschland!“ Jüdisches Leben und Antisemitismus heute

Wann

06.10.2021    
06:00 pm - 07:00 pm

Veranstaltungstyp

Digitale Eröffnungsveranstaltung der Aktionswochen gegen Antisemitismus 2021 – „Schluss mit Shalom Deutschland!“ Jüdisches Leben und Antisemitismus heute
Livestream via YouTube: https://youtu.be/uFVeKr2NAyw
Es reicht! Zahlreiche antisemitische Vorfälle und Angriffe auch in diesem Jahr, jüdisches Leben ist tagtäglich bedroht in Deutschland.
Seit 2003 setzen die Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus mit einer bundesweiten Kampagne und zahleichen Veranstaltungen dem antisemitischen Alltag in Deutschland etwas entgegen. Sie zeigen Möglichkeiten auf, was zu tun ist und unterstützen die Zivilgesellschaft in ihrem tagtäglichen Kampf gegen Antisemitismus. Dennoch: Nach den rechtsterroristischen Anschlägen in Halle und Hanau sowie nach den massivsten antisemitischen Ausschreitungen der letzten Jahre im Mai 2021 unter dem Deckmantel der “Israelkritik” lautet die Botschaft in diesem Jahr: Es reicht! Schluss mit Shalom Deutschland – einem Deutschland, das große Sonntagsreden schwingt und sich bei konkreten Handlungen zurückhält, Schluss mit Goysplainern, die Jüdinnen:Juden erklären, was Antisemitismus ist und auch Schluss mit den Israelkritikern, die angeblich nichts gegen Juden haben, aber Israel von der Landkarte tilgen wollen.
Die Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus kämpfen seit 19 Jahren gegen diesen antisemitischen Alltag des Aufarbeitungsweltmeisters und werden sich auch in Zukunft nicht ermüden lassen. In dieser Veranstaltung bekommt aber erst einmal ein jüdisches “Es reicht!” in Richtung nichtjüdischer Mehrheitsgesellschaft Platz: Schluss mit Shalom Deutschland.
Was bedroht jüdisches Leben heute? Was brauchen Jüdinnen:Juden, um sich wieder sicher in Deutschland fühlen zu können? Warum sind der Kampf gegen Antisemitismus und der gegen Rassismus so oft unvereinbar? Woher kommt der enorme Positionierungsdruck zu Israel? Und vor allem: Was braucht es, um Antisemitismus erfolgreicher zu bekämpfen?
Es diskutieren Laura Cazés (ZWST), Ruben Gerczikow (Publizist) und Leon Kahane (Forum Demokratie und zeitgenössische Kunst), Miki Hermer (Amadeu Antonio Stiftung) moderiert die Veranstaltung.
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