Virtueller Zikaron ba-Salon 2020

Virtueller Zikaron ba-Salon 2020

Virtueller Zikaron ba-Salon 2020

Datum/Zeit

20.04.2020
19:00 - 20:00




Beschreibung

Virtueller „Zikaron ba-Salon“

Dr. Mirjam Zadoff, Direktorin des NS-Dokumentationszentrum München, wird gemeinsam mit Dr. Andreas Eberhardt, Leiter der Alfred Landecker Foundation, über die „Situation und die Würdigung von Zeitzeugen in Zeiten von Corona“ sprechen. Moderiert wird der Talk von Dr. Julie Grimmeisen, Akademische Leiterin des israelischen Generalkonsulats.

Alle Zuschauer sind eingeladen über Fragen und Kommentare aktiv teilzunehmen.

Der 20. April 2020 ist der nationale Gedenktag in Israel, an dem der sechs Millionen Juden gedacht wird, die im Holocaust ermordet wurden (hebr. „Yom HaShoah“). Es ist einer der wichtigsten israelischen Feiertage, der nach jüdischer Tradition bei Sonnenuntergang beginnt und am Abend des darauffolgenden Tages endet.

In Israel hat sich über die letzten Jahre die Tradition entwickelt, an diesem Tag zu einem „Zikaron ba-Salon“ (Erinnerung im Wohnzimmer) einzuladen. So kann, neben den offiziellen Gedenkzeremonien, auch im intimen Kreis und in vertrauter Atmosphäre im eigenen Zuhause der Shoah gedacht und offen über Fragen und Erlebnisse diskutiert werden.

In Zeiten von Corona und der aktuellen Einschränkungen sind solche Veranstaltungen mit Freunden und Familie natürlich nicht möglich. Daher möchte das Generalkonsulat des Staates Israel, mit dem NS-Dokumentationszentrum München und der Alfred Landecker Foundation, dieses Jahr gerne neue Wege gehen und ein gemeinsames und virtuelles Gedenken ermöglichen.

Wir laden Sie zu einer LIVE-Übertragung eines „Zikaron ba-Salon“ ein – virtuell, aus ihrem in unsere Wohnzimmer. #bleibtzuhause

Wann: 20. April um 19:00 Uhr

Wo: facebook.com/IsraelinMunich/

Über Dr. Mirjam Zadoff:

Dr. Mirjam Zadoff ist seit Mai 2018 Direktorin des NS-Dokumentationszentrums München. Sie studierte Geschichte und Judaistik an der Universität Wien und promovierte 2006 summa cum laude in Neuer und Neuester Jüdischer Geschichte und Kultur an der LMU München. Sie ist Autorin der in mehrere Sprachen übersetzten Monographien „Der rote Hiob. Das Leben des Werner Scholem“ und „Nächstes Jahr in Marienbad. Gegenwelten jüdischer Kulturen der Moderne“.

Über Dr. Andreas Eberhardt:

Dr. Andreas Eberhardt war bis 2009 der Geschäftsführer der bundesweiten Vereinigung „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ e.V. und von 2009 bis 2016 geschäftsführender Vorstand des Deutsch-Israelischen Zukunftsforums. Er ist Mitglied im Beirat des von den Bundesministerien des Innern und der Justiz gegründeten „Bündnisses für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt“, im Beirat der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten und im Kuratorium des „Netzwerk Weiße Stadt Tel Aviv“, einem gemeinsamen Projekt des BMUB und der Stadt Tel Aviv – Yafo. Bis Anfang des Jahres 2020 war er Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“. Seit kurzem hat er als CEO die Leitung der in Berlin ansässigen Alfred Landecker Foundation übernommen.

Über Dr. Julie Grimmeisen:

Dr. Julie Grimmeisen, geb. 1983, ist akademische Leiterin im Generalkonsulat des Staates Israel in München. Sie promovierte am Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur an der LMU München. Ihre Dissertation erschien 2017 unter dem Titel „Pionierinnen und Schönheitsköniginnen. Frauenvorbilder in Israel, 1948-1967“ im Wallstein Verlag.



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