Thüringer Unternehmen suchen aktiv Kontakt zu Israel

Die Jenaer Unternehmen dominieren, wenn am Sonntag eine 30-köpfige Delegation aus Thüringen den Flieger nach Israel besteigt. Sie hoffe darauf, dass Thüringen von dieser Reise Impulse für die digitale Zukunftsagenda erhalte, erklärte Wirtschaftsstaatssekretärin Valentina Kerst. Die Optikbranche aus Jena sucht Kontakt zu Kooperationspartnern bei der Forschung und Entwicklung neuer Verfahren und Erzeugnisse, erklärte Anke Mank vom Branchenverein Optonet. Man sehe erhebliches Potenzial in Israel. Das Land sei auch eine Drehscheibe für das Geschäft im Nahen Osten. Unterstützt werden die Thüringer dabei von Beatrice Geier. Sie hilft seit April dieses Jahres als Innovationsbotschafterin kleinen und mittelständischen Firmen aus Thüringen bei der Kontaktanbahnung, bestätigte Arnulf Wulff von der Thüringer Landesentwicklungsgesellschaft. Die hat die Reise im Auftrag des Wirtschaftsministeriums organisiert. Noch sei Israel auf der Karte seines Unternehmens ein weißer Fleck, sagte Andreas Theune-Hobbs von Matesy in Jena. Er habe ein Erzeugnis des Unternehmens im Gepäck und hoffe auf Aufträge aus Israel. Für Marco Gräf von der Erfurter Q-Soft GmbH sind vor allem israelische Erkenntnisse beim Thema Cyber-Security interessant. Zudem will die Ben-Gurion-Universität in Beer Scheva im Süden Israels diese Stadt gemeinsam mit Partnern zum Cyber-Zentrum des Landes entwickeln. Während der fünftägigen Reise will die Erfurter Industrie- und Handelskammer ihre Kontakte zu IHK in Haifa vertiefen, so die stellvertretende Hauptgeschäftsführerin Cornelia Haase-Lerch. Vertreter aus Haifa waren bereits zu Gast in Erfurt. (thueringer) KR

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