“Hass auf Israel – der Brandbeschleuniger des heutigen Antisemitismus”

"Hass auf Israel - der Brandbeschleuniger des heutigen Antisemitismus"

Wann

14.03.2022    
07:00 pm - 08:30 pm

Wo

Merlin Kulturzentrum
Augustenstr. 72, Stuttgart

Veranstaltungstyp

“Hass auf Israel – der Brandbeschleuniger des heutigen Antisemitismus”
Kulturzentrum Merlin, 14.3. 19 Uhr
Der Vortrag handelt von israelbezogenem Antisemitismus, seiner Tarnung als Israelkritik und den Akteuren, die den jüdischen Staat dämonisieren.
In den letzten Wochen und Monaten mobilisierten israelfeindliche Kreise gegen die Antisemitismusdefinition der IHRA, weil diese israelbezogenen Antisemitismus mit einbezieht.
Antizionismus findet sich bei der UN Vollversammlung, bei NGOs wie Amnesty International, in vielen sozialen Bewegungen und im akademischen Betrieb. Antizionismus wird von MitarbeiterInnen renommierter Medienhäuser wie der Deutschen Welle oder auch des WDR geteilt.
(Die DIG Region Stuttgart hat im November mit einem offenen Brief auf eine antisemitisch konnotierte Meldung des ZDF reagiert).
Israelbezogenen Antisemitismus gibt es in rechter, linker, islamischer und christlicher Ausprägung. Israelfeindlichkeit wird auch von großen Teilen der Kirchen befeuert. Es steht zu befürchten, dass sie auch die kommende internationale Tagung des Ökumenischen Rats der Kirchen in Karlsruhe prägt.
Der Vortrag von Volker Beck wird die verschiedenen Formen von israelbezogenem Antisemitismus zum Thema haben. Er wird über antizionistische NGOs aufklären, die aus Europa finanziert werden. Beleuchtet wird dabei auch das problematische Verhältnis der Kirchen zum jüdischen und demokratischen Staat, das u.a. gekennzeichnet ist durch israelfeindliche Aktionen, finanziert durch wohltätige Organisationen der Kirchen.
Veranstalter ist die DIG Region Stuttgart e.V. in Kooperation mit der “Initiative gegen Judenfeindschaft im Ökumenischen Rat der Kirchen” und dem Denkendorfer Kreis
Der Referent:
Volker Beck ist Publizist, Lehrbeauftragter für Religionspolitik am Centrum für Religionswissenschaftliche Studien (CERES) der Ruhr-Universität Bochum und CEO des Tikvah Institut gUG. Zuvor war er 23 Jahre Mitglied des Deutschen Bundestag und bis 2017 Vorsitzender von dessen deutsch-israelischer Parlamentariergruppe.
Am 3. Oktober 2002 erhielt Volker Beck auf Vorschlag jüdischer Organisationen aus der Hand des Bundespräsidenten Johannes Rau für seinen Kampf für die Entschädigung der Opfer des Nationalsozialismus das Bundesverdienstkreuz am Bande. Im Jahre 2015 verlieh ihm der Zentralrat der Juden in Deutschland den Leo-Baeck-Preis für sein Engagement für die jüdische Gemeinschaft und seinen Kampf gegen jede Form von Antisemitismus. Der Kölner Lesben- und Schwulentag (KLUST) ehrte ihn 2017 für sein Lebenswerk und seinen jahrzehntelangen Einsatz für die Öffnung der Ehe für Homosexuelle mit der goldenen Klust-Nadel für sein Lebenswerk.
Bild: Volker Beck ©Erik Marquardt

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