Aram Hiram- Eine Stadt für aramäische Christen

Shadi Khalloul, 42, Vorsitzender der Vereinigung der Israelisch-Christlich-Aramäischen-Gemeinde, hat Premierminister Benjamin Netanjahu seinen Traum vorgestellt: eine christlich-aramäische Stadt im Norden des Landes zu errichten. Aramäisch ist jener Galiläische Dialekt, den Jesus gesprochen hatte und in dem mehrere Bücher des Alten Testaments sowie fast der ganze Talmud verfasst wurde. Khalloul möchte die neue Stadt in den kargen Hügeln errichten, wo einst das Dorf Kafr Bir’im lag, 4 Kilometer südlich der libanesischen Grenze und 11,5 Kilometer von Safed entfernt. Die Stadt solle “Aram Hiram” heißen: Aram stehe für die aramäischen Königreiche, Hiram beziehe sich auf den König des Libanon, der Salomon mit Zedernholz für den Bau des Tempels belieferte, erläuterte Khalloul. Die künftigen Einwohner müssten sich an zwei Regeln halten: “Wir sind alle Israelis und gleichberechtigte Bürger, aber wir werden als Aramäer registriert werden. Ebenso muss jeder eine Vereinbarung mit dem Verteidigungsministerium unterzeichnen, dass alle Kinder bei der Armee den Pflichtdienst leisten.” Khalloul will die Stadt auf 150 bis 200 Morgen Land planen, benötige aber USD 5 Mio. für das Entwickeln und die Planung. Das werde sieben Jahre dauern. Während Khalloul in Israel viel Unterstützung erhalten hat, sind einige Araber und islamistische Extremisten nicht glücklich über seine Aktivitäten. Sein Name wird oft angegriffen und es werden Lügen über ihn verbreitet. Am 17. März 2015 wurde nach der Wahl eine Granate in sein Haus geworfen. (Vatican, fokus-jerusalem, pro) KR

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Politik

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