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Dürre hält an: Bürger sollen Wasser sparen

Das sechste Jahr in Folge ist Israel von Dürre bedroht. Dank effizienterer Nutzung, der Erschließung neuer Ressourcen und des Ausbaus der Meerwasser-Entsalzung schien es eine ganze Zeit lang so, als sei das Heilige Land langfristig vor Wasserknappheit gefeit. Doch durch den Klimawandel könnte die Dürre zur Norm werden, warnte eine Sprecherin der israelischen Wasserbehörde. Und auch der private Wasserverbrauch in Israel sei erheblich gestiegen, allein in den vergangenen zwei Jahren um 10% pro Haushalt. Viele israelische Seen und Flussbetten befinden sich nach Angaben der Wasserbehörde auf 100-Jahres-Tiefständen. Der Wasserstand im See Genezareth sei so niedrig, dass er unter die kritische „schwarze Linie“ sinken könnte und damit unter den Leitungen der Wasserpumpen liegen würde. Bisher haben die Israelis die aktuelle Dürre nicht so stark gespürt wie bei vergangenen Trockenperioden. Denn das Land hat in den vergangenen Jahren 5 leistungsstarke Entsalzungsanlagen an der Mittelmeerküste errichtet, die heute rund 70% des Trinkwassers direkt aus dem Meer liefern. Der Staat recycelt etwa 86% des Abwassers für die Landwirtschaft. Doch nun wurden auch die Menschen in Israel dazu aufgefordert, wieder Wasser zu sparen. (Tachles, Fokus-Jerusalem) TS

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