Jüdische Gemeinden sagen Reise mit evangelischer Kirche ab

Der Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein hat eine vom 26. bis 29. April geplante gemeinsame Israel-Reise mit Mitgliedern der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) abgesagt. Das erklärten beide Organisationen am Dienstag in getrennten Mitteilungen. Anlass für die Absage war eine Analyse des Journalisten Ulrich Sahm. Dieser hatte ein Papier der rheinischen Kirche anlässlich des 70-jährigen Bestehens des Staates Israel genauer angeschaut und auf deutliche Mängel hingewiesen. Oded Horowitz, Vorsitzender des Landesverbands der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein, kritisierte daraufhin, in der Arbeitshilfe zur Gestaltung von Gottesdiensten anlässlich des Israel-Jubiläums würden der Staat Israel “als brutale Besatzungsmacht” verunglimpft und historische Fakten unterschlagen. Da die EKiR sich aber von dem Papier nicht distanzieren wollte, war eine gemeinsame Fahrt nicht möglich. Eine Delegation des Jüdischen Landesverbands hat aber dennoch, wie geplant, Israel besucht. Allerdings alleine. Für die regelmäßigen Konsultationen mit der evangelischen rheinischen Kirche stehe man von Seiten der jüdischen Gemeinden dennoch weiter zur Verfügung. (audiatur, t-online, EKiR) KR

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