Brandenburgs Lehrer lernen in Israel

Der brandenburgische Ministerpräsident Woidke hat in Yad Vashem eine Vereinbarung unterzeichnet, dass Brandenburger Lehrer Fortbildungen sowohl in der Mark wie auch an der Internationalen Schule für Holocaust-Studien in der Jerusalemer Gedenkstätte besuchen. Schwerpunkt soll die Vermittlung jüdischen Lebens vor, während und nach dem Holocaust sein. Im Rahmen der Vereinbarung soll außerdem der Austausch zwischen Gedenkstättenpädagogen beider Länder forciert werden. “Wir werden nun die erste Gruppe von Lehrern zusammenstellen, die nach Israel fährt”, gab Bildungsstaatssekretär Thomas Drescher in Jerusalem einen Ausblick auf die Umsetzung der Vereinbarung. Verträge etwas anderer Art wurden bereits am Montag zwischen der Uni Tel Aviv und der Uni Potsdam unterzeichnet. Beide Häuser, schon lange freundschaftlich miteinander verbunden, wollen bei der Förderung von Firmengründungen stärker zusammenarbeiten. “Wir können im Startup-Bereich und beim Wissenstransfer zwischen Universität und Wirtschaft viel von Tel Aviv lernen”, sagte Wissenschaftsministerin Martina Münch (SPD). Die israelische Seite erhofft sich von der Kooperation einen noch besseren Zugang zur florierenden Startup-Szene in Berlin und Potsdam. Dietmar Woidke spannte beim Uni-Besuch den Bogen von der unheilvollen Vergangenheit, die es besonders wichtigmache, an gemeinsamen Projekten zu arbeiten und darüber Freunde zu finden. Gelungen ist das auch in Ra´anana, einer 80.000-Einwohnerstadt bei Tel Aviv. Seit zwölf Jahren pflegt der Landessportbund enge Kontakte zu einem örtlichen Sportverein. Man startete 50 gemeinsame Projekte mit 1.500 Jugendlichen beider Länder. Woidke schwärmte vor jungen Sportlern in Ra´anana von “einem einzigartigen Erfolg und einem Wunder der Normalität”. Es gebe bundesweit im Sportbereich keine weitere so intensive Beziehung nach Israel. (focus) KR

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