Frankreichs Präsident Macron sagt Israel-Besuch ab

Der französische Präsident Macron sagte seinen für November geplanten Besuch in Israel ab. Paris bot keinen Grund für eine Absage. Aber es sei mit der Krise verbunden, nachdem Macrons Leibwächter bei einem Angriff auf Demonstranten gefilmt wurde, heißt es. Das Filmmaterial zeigte den Leibwächter Alexandre Benalla, der als Polizist verkleidet einen männlichen Demonstranten schlug. Die Absage des Besuchs von Macron erfolgt, nachdem der französische Premierminister Edouard Philippe seinen eigenen Besuch in Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde unter Berufung auf innenpolitische Fragen abgesagt hatte. Israelische Beamte vermuten dagegen, der französische Premierminister sei besorgt wegen der Art und Weise, wie die Reise von der israelkritischen französischen Öffentlichkeit wahrgenommen werden könnte. Auch die schlechte Gesundheit des palästinensischen Führers Mahmoud Abbas spielte eine Rolle. Präsident Reuven Rivlin hat ebenfalls seine Reise nach Frankreich abgesagt, aber es wird erwartet, dass sie auf nächstes Jahr verschoben wird. Der einzige, der seinen Besuch nicht absagen konnte, war Premierminister Benjamin Netanyahu, der im Juni nach Paris reiste, um sich mit Macron zu treffen. Die Regierungen Israels und Frankreichs haben beschlossen, die 70-jährigen diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Nationen mit 120 Veranstaltungen in den Bereichen Innovation, moderne Kunst, Kino, Tanz, Design, Literatur, Musik, Theater und Wissenschaft zu begehen. Die Veranstaltungen sollten über sechs Monate im ganzen Land stattfinden. Israels Regierung stellte dafür NIS 6 Mio. zur Verfügung. (Ynet) TS

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