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Iran – Waze oder nicht Waze…

Im März vergangenen Jahres sagte der iranische stellvertretende Generalstaatsanwalt Abdolsamad Khorramabadi: “Die Waze-App ist ein Spionagewerkzeug, das dem zionistischen Regime gehört. In dem Moment, in dem es auf dem Telefon installiert ist, hat es Zugriff auf alle persönlichen Informationen des Benutzers, einschließlich der Reise und des geografischen Standorts. Dies kann zu Sicherheitsproblemen für die Menschen und für das Land führen.” Die Nutzung der in Israel entwickelten mobilen Navigations- App Waze wurde anschließend 2017 etwa alle zwei Monate abwechselnd erlaubt und verboten. Gleichzeitig wurden Kampagnen gestartet, um den Einsatz iranischer GPS-Anwendungen zu fördern. Eine solche App, die als Ersatz für Waze eingeführt wird, ist Daal, eine inländische Navigations-App, die von einer Gruppe von Studenten der Sharif University of Technology, Irans führender technischer Universität, entwickelt wurde. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob inländische Anwendungen wie Daal Waze ersetzen können oder ob die Nutzer die israelische App weiterhin über alternative Wege wie VPNs bevorzugen. Waze wurde 2008 in Israel gegründet und 2013 von Google für USD 1,3 Mrd. übernommen. Zur Zeit ist Waze für Teheran verfügbar. Einige Taxi-Fahrer in Iran benutzen vorsichtshalber zwei Smartphones, eines mit der Waze-Navigations-App und das andere mit der Snapp-App. Ganz ohne israelische Technik geht es wohl doch nicht. (calcistech, al-monitor) EL

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