Israel gesteht Zerstörung von syrischem Atomreaktor

Mit zehn Jahren Verspätung hat Israel die Zensur aufgehoben und öffentlich eingestanden, einen syrischen Atomreaktor im Bau rechtzeitig bombardiert zu haben, ehe er in Betrieb genommen worden ist. Beweise für die syrischen Atompläne holte sich der Mossad aus dem Laptop eines Syrers während Beratungen der Atombehörde in Wien. Viele Details über die politischen Streitigkeiten damals wurden jetzt öffentlich ausgesprochen. Bis heute behaupten die Syrer, dass da ein “Hühnerstall” in der ostsyrischen Wüste zerbombt worden sei. Entsprechend berichtet die Tagesschau von einem “mutmaßlichen” Atomreaktor. Wegen des israelischen Schweigens waren die Syrer nicht gezwungen, auf diese israelische “Kriegserklärung” zu reagieren. Andere lamentierten, dass die “Zensur” unzeitgemäß gewesen sei. In Israel brach nach der Veröffentlichung ein innenpolitischer Streit aus mit gegenseitigen Beschuldigungen, wobei jeder Beteiligte versuchte, die Lorbeeren für die erfolgreiche Operation zu ernten. (HC, JPost,nachrichten, Haaretz, Bild, standard, SZ, unbesorgt) TS

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