Israel will Aktivisten-Boote beschlagnahmen und Terror-Opfern übergeben

Seit Jahren kommen sogenannte Friedensaktivisten aus Norwegen, um mit Booten die israelische Seeblockade des Gazastreifens zu durchbrechen. Ein Gericht in Jerusalem hat nun erlaubt, zwei Schiffe zu beschlagnahmen und sie zur Entschädigung an israelische Terror-Opfer zu übergeben. Die Boote “Kårstein” und “Freedom” seien etwa EUR 75.000 wert. Mit der Blockade will Israel gemäß seinen Verpflichtungen in den Osloer Verträgen Waffenschmuggel verhindern. Die norwegischen Organisatoren wollten ihre Boote zivilen Organisationen oder Fischern im Gazastreifen spenden, falls sie das Gebiet erreichen sollten. Das Schiff “Kårstein” haben sie umbenannt in “Al-Awda” (arabisch “Die Rückkehr”). “Al-Awda” und “Freedom” stoppten auf ihrem Weg in den Gazastreifen unter anderem in der spanischen Hafenstadt Cadiz. Schurat HaDin-Direktorin Nitzana Darschan-Leitner sagte zum aktuellen Urteil: “Die Organisatoren der Flottille kommen jedes Jahr hierher, um die Seeblockade des Gazastreifens zu brechen und Israels Souveränität zu verletzen.” Jedes Mal halte die israelische Marine die Boote auf, bringe sie in den Hafen von Aschdod und schicke sie wieder zurück nach Norwegen. “Dieses Jahr werden die Boote an Terror-Opfer übergeben und die Organisatoren werden lernen, dass die Provokationen, die Unterstützung einer Terrorgruppe und die systematische Verletzung internationalen Rechts einen Preis haben”. (Israelnetz) TS

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