Israelische Innovation deckt fast die Hälfte der Gesundheitseinnahmen bei Merck
Israelische Innovation steht hinter knapp der Hälfte der Gesundheitseinnahmen des 350 Jahre alten deutschen Pharma- und Chemieunternehmens Merck. Das von Merck vermarktete Rebif-Medikament zur Minderung der Häufigkeit von Rezidivsymptomen bei MultiplerSklerose erzielte z.B. 2016 einen Umsatz von rund EUR 1,7 Mrd., während das Erbitux-Medikament für Kopf- und Halskrebserkrankungen, ebenfalls auf israelischer Technologie basierend, weltweite Umsätze von rund EUR 1 Mrd. erzielte. Die Produktpalette von Merck umfasst biopharmazeutische Therapien für Krebs und MS sowie Flüssigkristalle für Smartphones und LCD-Fernseher. Merck und Israel arbeiten seit 50 Jahren gut zusammen. Die börsennotierten Unternehmensgruppe beschäftigt weltweit 52.000 Mitarbeiter beschäftigt und erwirtschaftete 2016 einen Gesamtumsatz von EUR 15 Mrd. Jetzt eröffnete Merck ein neues Technologieinnovationslabor bei seiner Tochtergesellschaft Qlight Nanotech in Jerusalem, um seine Expertise in Flüssigkristall-Display-Materialien und OLED-Materialien zu erweitern. (ToI) EL