Spannungen zwischen Israel und Jordanien

Der jordanische Minister für Wasser und Bewässerung, Hazem al-Naser, hat einen Brief an Israel geschickt, in dem er um eine offizielle Antwort auf die Frage ersucht, ob der jüdische Staat noch immer ein gemeinsames Abkommen über den Bau einer Wasserleitung vom Roten Meer zum Toten Meer betreibt. Anfang November teilte Israel mit, dass das Wasserprojekt nicht vorankommen werde, solange Botschafterin Einat Schlein und ihre Mitarbeiter nicht zu ihren Posten in Amman zurückzukehren dürften. Jordanien fordert einen Gerichtsprozess gegen den israelischen Sicherheitsmann Ziv Moyal, der nach einer Terrorattacke einen jordanischen Attentäter und einen weiteren unbeteiligten Jordanier erschossen hatte. Der Sicherheitsmann wurde öffentlich im Beisein der Botschafterin von Premierminister Netanjahu empfangen. Der Premier erklärte, dass man dem Sicherheitsbeamten keinen Prozess machen werde. Jetzt will Israel einen neuen Botschafter nach Amman schicken. Ohne eine israelische Botschaft wollten die Jordanier die Gespräche angeblich telefonisch fortsetzen, aber Israel hat auf persönlichen Treffen bestanden, die erst stattfinden werden, wenn die Botschaft wiedereröffnet wird, berichtete Israels Kanal 10. Das USD 10 Mrd. Projekt sieht den Bau einer 220 km langen Pipeline vor, die Wasser vom Roten Meer zum Toten Meer – das niedrigste Gewässer auf Erde – transportiert, um von Israelis, Jordaniern und Palästinensern genutzt zu werden und das schwindende Tote Meer aufzufüllen. Dem Plan zufolge wird eine Wasserentsalzungsanlage in der jordanischen Stadt Aqaba neben Eilat ihre Sole (sehr salzhaltiges Wasser aus der Entsalzung) nach Norden zum Toten Meer pumpen. Damit wird ein anderes Problem gelöst: Da die Entsalzung sowohl das südliche Israel als auch Jordanien mit dringend benötigtem Wasser für Landwirtschaft und Verbrauch versorgt, muss die Sole anderswohin gehen als in das Rote Meer, in dem empfindliche Korallen leben. (ToI) TS

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