“Ost-Jerusalem verdient es besser”

Ramadan Dabash, 51, aus dem Viertel Zur Bacher im Süden Jerusalems, startet eine Kampagne für Stadtwahlen und widersetzt sich damit der PLO, die jede Zusammenarbeit mit Israelis im Stadtrat von Jerusalem ablehnt. Bei den letzten Kommunalwahlen in Jerusalem im Jahr 2013 stimmten weniger als 1% der Ost-Jerusalemer Araber ab. Dabash plant, “Jerusalem für Jerusalem”, eine neu gegründete Partei mit Ost-Jerusalemer Arabern, bei den bevorstehenden Kommunalwahlen im Oktober in den Stadtrat anzuführen. Er will stellvertretender Bürgermeister in der Hauptstadt des jüdischen Staates werden. Die arabischen Bewohner Ost-Jerusalems sind keine “Palästinenser”, sondern verfügen über einen israelischen Ausweis und meistens über einen jordanischen Pass. “Wir sagen niemandem, dass sie Israelis werden sollen, ihre Religion wechseln, die Al-Aqsa-Moschee aufgeben oder sich der israelischen Armee anschließen”, sagte Dabash. “Wir müssen sicherstellen, dass wir bessere Dienstleistungen erhalten. Wir müssen eine Stimme im Stadtrat haben, um für unsere Rechte zu kämpfen. Wir zahlen Steuern an die Gemeinde, aber unsere Straßen sind nicht ausreichend asphaltiert, unser Müll wird oft nicht gesammelt, unsere Häuser werden oft abgerissen und unsere Schulinfrastruktur ist unzureichend.” Dabash arbeitet als Bauingenieur in Projekten in Jerusalem, Tel Aviv und Herzliya. Seit 2000 betreibt er eine eigene Baufirma mit 6 Mitarbeitern. Das Haupthindernis für Dabashs Aussichten, bei den Wahlen mit einer eigenen arabischen Partei zu kandidieren, ist die palästinensische Führung in Ramallah. Die palästinensische Religionsbehörde veröffentlichte sogar eine Fatwa gegen die Wahl. (JPost, mena, toi, standard, Haaretz) EL KR

Alle Beiträge zur Kategorie: Politik

Politik

EUBAM gibt es immer noch

"Manchmal ist die Arbeit sehr frustrierend". Von 2014 bis Ende 2017 war Günther Freisleben Polizeipräsident in Karlsruhe. Jetzt arbeitet er ...
Weiterlesen …

Frankreichs Präsident Macron sagt Israel-Besuch ab

Der französische Präsident Macron sagte seinen für November geplanten Besuch in Israel ab. Paris bot keinen Grund für eine Absage ...
Weiterlesen …

Armee schließt zivile Straßen an Gaza-Grenze

Die IDF schließt Zivilstraßen wegen verdächtiger Hamas-Aktivitäten und erhöhte die Alarmbereitschaft entlang der Grenze zu Gaza, nachdem die Hamas eine ...
Weiterlesen …

Israelisches Feldlazarett für verwundete Syrer geschlossen

Die IDF gab bekannt, dass sie die Feldklinik, in der sie Tausende von Syrern behandelte, die im siebenjährigen Bürgerkrieg des ...
Weiterlesen …

Drusen protestieren in Israel gegen umstrittenes Nationalstaatsgesetz

Zehntausende Drusen haben in Tel Aviv gegen das umstrittene israelische Nationalstaatsgesetz demonstriert. Nach israelischen Medienberichten marschierten rund 50.000 Demonstranten am Samstagabend ...
Weiterlesen …

“Ost-Jerusalem verdient es besser”

Ramadan Dabash, 51, aus dem Viertel Zur Bacher im Süden Jerusalems, startet eine Kampagne für Stadtwahlen und widersetzt sich damit ...
Weiterlesen …

Wenn’s um Israel geht: ARD macht aus Mördern “Aktivisten”

Die Palästinenserin Ahed Tamimi ist die ideale Protagonistin für das westliche Publikum, das mit immer neuen Versatzstücken der Israel-Dämonisierung versorgt ...
Weiterlesen …

Israel: Katholiken kritisieren Nationalitätsgesetz

Schwere Geschütze gegen das neue israelische Nationalitätsgesetz fährt nun auch das Lateinische Patriarchat in Jerusalem auf. Das Regelwerk laufe dem ...
Weiterlesen …
Anzeige:

Politics and Diplomacy

Anzeige:

Weiterlesen

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen